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Rasentraktor, Rasenmäher und Garten-Roboter

 

Rasenpflege.de - Blog mit Tipps und Tricks für Ihren Rasen, Garten und Floristik

Kauf-Beratung Rasenroboter: Der immer perfekt gemähte Rasen

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Rasenpflege - Rasenmähen

Geschrieben von: martin

Neuerdings sieht man auf immer mehr Rasenflächen kleine Mäher bei der Arbeit, die wie ferngesteuertes Spielzeug aussehen. Spielzeug ist das aber nicht - es handelt sich hierbei um eine hochentwickelte Mähtechnologie. Diese Rasenroboter mähen den Rasen selbständig alle paar Tage - egal ob der Besitzer da ist oder nicht. Rasen-Roboter liegen im Trend! Waren es 2009 noch rund 20.000 automatische Mäh-Roboter, die auf deutschen Grünflächen Ihre Runden zogen, so waren es 2011 schon 42.000 (bei etwa 5 Millionen konventionellen Rasenmähern).

Viele Rasenbesitzer lieben Ihren Rasen und sie hassen - mit unter - das Mähen. Rund 46% aller Rasenbesitzer sind "Mäh-Muffel". Sie würden lieber Zeit mit Familie und Freunden verbringen, ihren Hobbys nachgehen oder andere wichtige Arbeiten verrichten, als den Rasen zu mähen. Rasenroboter nehmen ihnen  hier die Arbeit ab. Die Technik ist inzwischen so ausgreift und zuverlässig, dass dies problemlos funktioniert. Technische Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für die automatischen Gartenhelfer. Manche nennen sie "automatische Rasenmäher", andere "Rasenroboter", "Rasenmäher-Roboter" oder "Robotermäher". Mehr und mehr setzt sich aber der Begriff "Mähroboter" durch. "Automower" und "Robomow" sind Markennamen bestimmter Firmen. Meine kleine Nichte favorisiert für den Roboter ihrer Nachbarn jedoch die Bezeichnung "WauWau".

Allen WauWaus gemein ist, dass sie über Neigungs- und Hebesensoren verfügen, die das rasiermesserscharfe Mähwerk abschalten, sobald der vermeintliche Spielgefährte  von Kindern, Tieren oder ungeschickten Erwachsenen angehoben bzw. gekippt wird.

Ambrogio RoboterMan unterscheidet im wesentlichen 3 Techniken der Steuerung:
- Roboter-Rasemäher deren Arbeitsbereich durch eine eingegrabene Induktionsschleife begrenzt wird um nicht den Nachbarrasen oder (schlimmer) das Blumenbeet zu mähen
- Automatische Rasemäher-Roboter, die anhand von Sensoren die Grasfläche erkennen und mit Stoßkontakten arbeiten -  diese sind völlig autonom.
- Rasenroboter mit Induktionsschleifen und GPS-Navigation (manchmal auch mit SMS Alarmfunktion und ähnlichem)

Die Mähtechnik ist sich hierbei meistens gleich. Rasen-Mähroboter werden umweltfreundlich, emissionsfrei  und geräuscharm per Elektromotor betrieben. Sie sind (auf Grund die geringe Geräuschkulisse) i.d.R. auch nicht an §7 der Maschinenlärmschutzverordnung gebunden - also Mähverbot während der Mittagszeit, Abends usw... Der Akku reicht hierbei meist für mehrere hundert Quadratmeter Rasenfläche. Unabhängig davon ob Sie zu Hause sind oder nicht: Neigt sich die Akkuleistung dem Ende, findet der Rasenmäher-Roboter wieder zur Ladestation zurück und kann anschließend völlig selbständig seine Arbeit wieder aufnehmen.

Rasenroboter besitzen i.d.R keinen Fangsack für Gras. D.h. sie arbeiten als Mulcher. Bei dieser Mähmethode, auch ökologisches Mähen genannt, fallen die Grasspitzen zu Boden und führen der Erde so wieder wichtige Nährstoffe zu. Ausserdem schützt das Mulch-Mähen den Boden bei starker Sonnen-Einstrahlung vor dem Austrocknen. Optimale Ergebnisse erzielt man beim Mulch-Mähen allerdings nur in nicht allzu feuchten Wetter-Perioden. In zu feuchten Klimaregionen ist vom Mulchen als ausschließlicher Mähmethode eher abzuraten.

Sehr hoch gewachsenes Gras eignet sich zum Mulchen meist weniger. Der erste Schnitt nach einer längeren Mähpause (z.B. im Frühjahr) sollte deshalb mit einem konventionellen Rasenmäher gemacht werden. Es muss beim Rasen-Mulchen  öfter gemäht werden. Gerade für den Rasenroboter ist das aber kein Problem. Häufiges Mähen ist seine Parade-Disziplin! Grundsätzlich rät Ihnen jeder Fachmann zu häufigem Mähen - der Rasen wird gesünder und dichter. Lohn des intensiven Rasenschnitts: Sie bekommen schon nach wenigen Wochen und Monaten einen golfplatzartigen Rasenteppich und Unkraut geht - grün in grün - im kurzgeschoren Gras unter. Nebeneffekt des häufigen Mähens ist auch, dass sich Maulwürfe bei der ständigen Aktivität an der Grasoberfläche  nicht selten unwohl fühlen. Sie werden sanft bewogen sich wo anders an zu siedeln. Ganz ökologisch, kostengünstig und nachhaltig....

Wartung und Instandhaltung eines Rasen- bzw. Mähroboters sind meist unproblematisch. Der Rasenroboter ist wartungs- und verschleißarm. Die Elektromotoren sind i.d.R. weitgehend wartungsfrei und benötigen natürlich weder Ölwechsel noch Zündkerzen oder gar Kühlwasser und Getriebetechnik. Ebenso verschleißfrei ist die Elektronik. Trotzdem sollten Sie einige Punkte beachten:

  • Das wesentlichste Verschleißteil ist (wie bei jedem Akku-Rasenmäher) der Akku. Er kann nicht unbegrenzt oft geladen werden. Man spricht bei Hochleistungs-Akkus oft von etwa 1000 Ladungen. Danach lässt seine Leistungsfähigkeit nach. Dies ist u.a. abhängig vom Akkutyp. Im Winter sollten der Akku bei vom Hersteller empfohlen Temperatur gelagert werden. Ebenso sollte ein für die Lagerung optimaler Ladezustand erhalten bleiben. Manche Gartengeräte-Spezialisten bieten auch einen Überwinterungsservice an, bei dem die Ladung und Temperatur der teuren Akkus überwacht wird
  • Updates der Software können im Laufe der Zeit die Leistungsfähigkeit Ihres Gartenroboters erheblich steigern! Die Software wird bei aktuellen Modellreihen vom Hersteller ständig weiter entwickelt und um Funktionen ergänzt. Lassen Sie ein Software-Update am besten von Ihrem Gartengeräte Händler durchführen.
  • Selbstverständlich hält das Rasenmäher-Messer Ihres Robo  nicht ewig. Es wir irgendwann stumpf und die Maschine arbeitet nicht mehr effizient. Lassen Sie es regelmäßig schleifen oder erneuern Sie es nach Hersteller-Angaben

Während sich bei den kleinen Brüdern der Rasen- bzw. Garten-Roboter, nämlich den Staubsaug-Robotern, teilweise die Laservermessung als Orientierungshilfe durchsetzt, steht eine klare Orientierung im Raum bei Rasenrobotern meist noch aus. Dies zum einen, weil der Laser im Garten kaum ausreichend Reflektionspunkte  findet. Zum andern weil der Garten keine 2-dimensionale Fläche darstellt, sondern Hügelig sein kann. GPS, mit dem viele Roboter ausgerüstet sind, hört sich zwar auch toll an. Doch entspricht die, durch das amerikanische Militär festgelegte, Ungenauigkeit von 10 m im Garten gleich mal 100 qm. Im 1-dimensionalen Raum der Straße das nicht so kriegsentscheidend - das Navi weiß: Ich stecke nicht im Acker oder im angrenzenden Haus fest, sondern muss mutmaßlich auf der Straße sein. Im Garten sind 100 qm allerdings ein sehr grobes Raster und bedeuten, dass Sie schnell mal den Rasen des Nachbarn mitmähen. Auch die Vermessung per zurückgelegter Wegstrecke ist derzeit bei den meisten Robotern noch nicht üblich - wenn gleich dies durch Software-Updates und intelligente Algorithmen durchaus denkbar ist.  So fahren die aktuellen Modelle i.d.R. ihre Muster ab, bis kein Halm mehr steht.

Im großen und ganzen bietet ein Rasemäher-Roboter jedoch viele Vorteile. Die meisten Gartenbesitzer die bereits einen haben, wollen zumindest nicht mehr darauf verzichten. Deutschland ist, was diese Technik angeht, noch Entwicklungsland. Andernorts sind Rasenroboter weitaus verbreiteter. So werden im relativ kleinen Österreich jährlich etwa so viele Mähroboter verkauft wie in ganz Deutschland! Vielleicht lassen Sie sich bei der Neuanschaffung eines Rasenmähers ja einfach mal einen solchen Rasen-Roboter vorführen. Die Preise für Markengeräte (z.B. vom schwedischen Hersteller Husqvarna oder dem italienischen Roboter Spezialisten Ambrogio) liegen derzeit zwischen erschwinglichen 1000,- € für den privaten Garten und 14.000,- € für Profigeräte und sehr große Mähflächen. Zur Zeit zaubert aber praktisch jeder Hersteller von Rasenmähern einen Roboter aus dem Hut. Die Anzahl von Modellen sehr groß und unüberschaubar geworden. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachbetrieb vor Ort beraten, welches Modell für Sie das passende ist, um lange Freude an Ihrem Gerät und einem perfekt gepflegten Rasen zu haben....

 

 

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Was ist Mulchen bzw. Recycling- oder ökologisches Mähen?

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Rasenpflege - Rasenmähen

Geschrieben von: martin

Es gibt im wesentlichen 2 verbreitete Methoden den Rasen zu mähen bzw. mit dem anfallenden Rasenschnitt umzugehen

  1. Gras-Auswurf - entweder direkt oder in einen Fangsack. Das Gras muss dabei in jedem Fall abtransportiert werden
  2. Das Gras wird beim mähen fein gehäckselt und bleibt liegen. Hier bei spricht man von mulchen oder Recycling-Mähen

Vorteile des Mulchens

Das Mulchen hat, wie wir sehen, erst mal den Vorteil, dass man das Gras nicht entsorgen bzw. abtransportieren muss. Im wesentlichen funktioniert mulchen so, dass der Auswurfkanal im Mähwerk geschlossen wird (oder der Rasenmäher gar keine Auswurfkanal hat). Das gemähte Gras wird dann, wie in einem Mixer, so lange verwirbelt bis es in winzige Stücke zerhäckselt oder zerfaserst ist und irgendwann zu Boden fällt. Dort bleibt es liegen und zersetzt sich. Das gemulchte Gras verteilt sich hierbei besser als lange Halme und zerfällt sehr viel schneller.

Außer der Tatsache, das nicht Berge von Grasschnitt anfallen, für die man meist keine wirkliche Verwendung hat, bietet der sehr fein gehäckselte Rasenschnitt aber auch den Vorteil, dass hierdurch eine natürliche Düngung stattfindet. Das Gras enthält genau die wichtigen Nährstoffe die der Rasen zum wachsen braucht. Man spricht deshalb beim Mulchen auch oft von recycling- oder ökologischem mähen. Man spart erhebliche Mengen an Kunstdünger. Ein Überdüngen ist beim mulchen auch nicht möglich, da die durch den Rasenschnitt zurückgeführten Nähstoffmengen dem Optimum des Nährstoffbedarfs der nachwachsenden Pflanzen entsprechen!

Ein dritter Vorteil ist, dass durch den feinen Mulch die Grasnarbe bzw. der Boden bei starker Sonneneinstrahlung und Wind besser vor dem Austrocknen geschützt wird. Die Wurzeln bleiben kühl und feucht und der Rasen muss weniger bewässert werden. Zu häufig wässern, bei geringen Wassermengen, ist ohnehin der Tod jedes Rasens. Ein bis maximal zwei mal pro Woche richtig gut durchwässern reicht. Dann aber bitte nicht kleckern sondern klotzen.

Mulchen führt i.d.R. insgesamt zu einer besseren Rasenqualität. Durch das bessere Rasenwachstum  kann beim Mulchen darüber hinaus Rasenfiilz, Vermoosung und der Wuchs von Unkraut eingedämmt werden. Gutes Rasenwachstum ist der beste Schutz vor unerwünschten Pflanzen - der optimal versorgte Rasen lässt Unkräutern wenig Platz zum wachsen.

 

Wann sollte nicht gemulcht werden?

Grundsätzlich sollte in feuchten Regionen bzw. Wetterperioden weniger gemulcht werden. Das herunterfallende Gras kann sich bei zu feuchter Witterung nicht optimal zersetzen. Auch bei zu hohem Rasen sollte man auf mulchen verzichten oder langsam und schrittweise herunter mähen. Es würde sonst zu viel Mulch auf einmal anfallen. Wichtig ist, dass die frische Mulchschicht  nicht dicker als 2 cm sein sollte. Besser ist häufiger zu mähen, sodass bei jedem Schnitt nur relativ wenig Mulch entsteht.


Grundsätzlich gilt ohnehin: Die beste und natürlichste Rasenpflege ist häufiges Mähen (auf 3,5 - 5 cm). Das Gras  wächst somit dichter, da Licht und Luft auch an niedrige Halme kommen. Und das Unkraut kann bei häufigem mähen auch weniger wuchern. Das Ergebnis ist auf Dauer ein perfekter und natürlicher englischer Rasen.

Mulchmäher oder klassischer Auswurf-Mäher?

Wer sich nicht sicher ist, sollte sich einen Heckauswurfmäher kaufen, der im Bedarfsfall (z.b. in den warmen Sommer-Monaten) auf Mulchbetrieb umgestellt werden kann.
Die derzeit verfügbaren Rasenroboter bzw. Automower sind übrigens i.d.R. immer Mulcher. Sie besitzen keinen Fangkorb. Hier zahlt sich aber der Vorteil aus, das der Roboter beliebig oft den Rasen mäht. Es werden so bei jedem Schnitt quasi nur die Spitzen gemäht, dadurch fällt bei jedem Mähgang relativ wenig Rasenschnitt an. Diese Art des mulchens ist somit eine der umweltfreundlichsten und bequemsten Methoden zu einem dichten, perfekten und gesunden Rasen zu kommen.....

 


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Schnitt-Termine

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News - Aktuelles

Geschrieben von: Sabrina

 

 
    Sommerschnitt
  
    Winter- und Frühjahrsschnitt
  
* Kernobst:Äpfel, Birnen
  
* Steinobst:Kirschen, Pflaumen, Mirabellen,
 Renekloden, Pfirsiche, Zwetschgen
  
 RosenZiersträucherHeckenObstbäumeBeerensträucher
  Frühlings-
blüher
Sommer-
blüher
Immer-
grüne
aus Laub-
gehölz
aus Immer-
grünen
Kernobst*Steinobst*Johannis-,
Stachelbeere
Himbeeren,
Brombeeren
Jan.           
Feb.       Pfirsiche  
Mär.Haupt-
schnitt
        
Apr.Schnitt
nach der
Blüte
       
Mai         
Jun.         
Jul.        Kirschen

Sonstiges
Steinobst
    
Aug.      
Sep.      
Okt.          
Nov.            
Dez.     

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Kauf-Beratung Rasenmäher: Welcher Rasenmäher ist passend für mich?

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Rasenpflege - Rasenmähen

Geschrieben von: martin

RasenmäherEtwa alle 15 Jahre steht der Kauf eines neuen Rasenmähers an. Der Kauf will also wohl überlegt sein. Hat man doch die nächsten 15 Jahre seine Freude oder Ärger damit. Doch wer sich  alle paar Jahrzehnte einen neuen Rasenmäher anschafft, steht meist vor der Qual der Wahl. Es scheint beinahe mehr Mäher-Typen am Markt zu gehen, als überhaupt Rasenmäher verkauft werden. Dutzende Hersteller mit  dutzenden Modellen. Was brauche ich wirklich? Gut, der Mäher soll den Rasen halt mähen! Aber hier beginnen schon die Fragen.

Wie groß ist mein Rasen?

Es gibt i.d.R. Rasenmäher zwischen 30 bis 60 cm Schnittbreite. Damit lassen sich, in einem vertretbaren Zeitaufwand Grundstück bis 2000 qm Mähen. Bei 2000 qm ist der Zeitaufwand jedoch schon relativ hoch und man sollte sich vielleicht doch über die Anschaffung eines Rasentraktors bzw. Aufsitzmähers Gedanken machen. Je breiter das Mähwerk ist, desto schnelller geht es natürlich. Folgende Mähzeiten kann man, ausgehend von einer 100 qm Fläche, bei unterschiedlich breiten Mähwerken hochrechnen.

33 cm Schnittbreite: 10 Minuten
37 cm Schnittbreite: 8,5 Minuten
42 cm Schnittbreite: 7 Minuten
47 cm Schnittbreite: 6 Minuten
53 cm Schnittbreite: 4 Minuten

Big, bigger, american: Die oben genannten Schnittbreiten sind die am häufigsten anzutreffenden Mähwerks- bzw. Messerlängen. Der einzige handgeführte Rasenmäher der die Schnittbreite von 50 cm deutlich überschreitet ist derzeit der TimeMaster von Toro / USA mit Doppelmesser-Mähwerk.  Grundsätzlich kann man aber festhalten - je größer Ihr Rasen also ist, desto größer sollte das Mähwerk sein. Bei 2000 qm auf jeden Fall über 50 cm. Darüber hinaus ist ein Rasentraktor (also ein Mäher mit zwei Messern) durchaus sinnvoll.

Die Entscheidung ist hier, wie überall, aber natürlich eine Geschmacksfrage. Auch bei 1500 qm verbringt man mit einem Rasentraktor erhbelich weniger Zeit mit Mäharbeiten. Selbst wenn man keine 2000 qm hat - sind wir mal ehrlich: Rasentraktor fahren macht Spaß und spart Zeit. "Mann" hat sein Profi-Gerät. Der Junior mäht freiwillig den Rasen und auch "Frau" sieht auf dem Rasentraktor auch erheblich eleganter aus, als schiebend den Mäher spazieren zu führen...

Heckauswurf, Seitenauswurf, Mulcher?

Dies ist die Glaubensfragen aller Glaubensfragen: Sammelt man das Gras ein und entsorgt es über den Kompost oder mulcht man? In der Regel mäht man per Heckauswurf. Das Schnittgut wird dabei in einem Fangsack gesammelt und muss anschließend entsorgt werden. Da bei sehr großen Flächen der Fangkorb öfters voll wird, bietet sich hier auch ein Seitenauswurf-Mäher ohne Fangkorb an, bei dem man anschließend das Schnittgut in einem Arbeitsgang manuell einsammelt. Dies geht selbstverständlich auch bei einem Heckauswurf-Mäher, mit ausgehängtem Fangkorb. Dieser sollte aber über einen Deflektor verfügen, sodass das Gras nicht wild umhergewirbelt, sondern in Linien abgelegt wird. Das Einsammeln ist in jedem Fall angebracht, da das grobe Schnittgut nur schlecht verrottet und den darunter liegenden Rasen "tötet". Wer jedoch das gemähte Gras als Dünger wiederverwenden möchte, sollte hier unbedingt einen Mulcher bzw Mulch-Mäher einsetzen. Er wirft das Gras nicht einfach nur aus, sondern zerstückelt es in feinste Teile. Viele Rasenmäher mit Heck- oder Seitenauswurf besitzen eine optionale Mulchfunktion bzw ein Mulch-Kit. Hierauf sollten sie vor dem Kauf achten!

Welcher Antrieb?

Grundsätzlich gibt es Rasenmäher mit Benzin und Elektro-Antrieb. Seit einigen Jahren auch Akku-Rasenmäher. Reine Elektromäher ohne Akku sind extrem günstig - sie eigenen sich aber nur für sehr kleine Rasenfächen, da sie kabelgebunden sind. Das unhandliche Kabel ist für die meisten Benutzer dann auch das entscheidende Kriterium von einem Elektromäher abzusehen. Man ist in seiner Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. Und man sollte es natürlich in jedem Fall vermeiden mit den Mähmessern über das Kabel zu fahren. Anders als bei z.B. Staubsaugern könnte das unschöne Folgen haben. Aufgrund der geringen Reichweite von Elektro-Mähern sind diese auch nur sehr klein ausgelegt. Uns sind derzeit keine Elektromäher mit 50 cm Schnittbreite bekannt.

Der Klassiker ist der Benzinrasenmäher. Hierüber muss man nicht viele Worte machen - jeder kennt ihn. Man kommt damit, ohne Kabel, auch in die hintersten Winkel des Gartens. Er ist jedoch bekanntermaßen nicht sehr leise und man sollte sich deshalb genau überlegen, wann man mähen will. Zur Mittagszeit oder Abends geht nicht. Nicht nur weil man sich seinen Nachbarn mit dem Lärm nicht gerade zum Freund macht. Es gibt auch lokale Bestimmungen, die  diese Lärm-Emissionen zu bestimmten Tageszeiten verbieten. Darüber hinaus  benötigt man beim Benzinmäher einiges an Wartung (ggf. Ölwechsel etc). Deshalb ist man auch gut beraten, ihn bei einer Fachwerkstatt zu kaufen. Beim Discounter bekommen Sie kaum Wartungsdienstlungen... nach 10 Jahren allemal nicht mehr. Uns ist zumindest kein Discounter bekannt, der Ihnen den Luftfilter oder ähnliches wechselt.  Es gib Benzinmäher mit Radantrieb und ohne. Der Radantrieb ist mitunter dann auch eienr der wesentlichen Vorteile eines Benzin-Mähers. Er  macht sich vor allem in unebenem Gelände bemerkbar. Darüber hinaus gibt es manche Benzin-Mäher mit Elektrostarter. Dies ist zwar ein relativ seltenes Feature, das Anlassen per Knopfdruck erspart einem jedoch das teilweise lästige Ankurbeln per Motor-Zugleine.

Neu auf dem Markt sind seit einigen Jahren Akku-Rasemäher. Der Akkumäher verbindet die Vorteile des Elektromähers (leise, wartungsarm und abgasfrei), mit den Vorteilen des Benzin-Rasenmähers (nicht kabelgebunden). Nachteil der neuen Mäher ist, dass sie mit einer Akkuladung kaum mehr als 400 qm schaffen. Wer größere Flächen mäht benötigt in jedem Fall eienn zweiten oder dritten Akku-pack, wenn er nicht warten möchte, biss der "verbrauchte" Akku wieder geladen ist. Lithium-Ionen-Akkus sind jedoch recht teuer. Dies ist auch der Grund, weshalb diese Mäher, anders als Ihre Elektro- Verwandten, im oberen Preissegment angesiedelt sind. Man geht bei normalen Litium-Akkus von maximal 1000 Ladezyklen aus.  Bei 50 mal Mähen im Jahr entspräche dies jedoch einer Lebensdauer von stattlichen 20 Jahren.

Welche Schnittechnik?

Das rotierende Messer hat sich als verbreitetste Mähtechnik bei Rasennähern durchgesetzt. Fast alle Rasenmäher arbeiten so. Das Messer hat hierbei auch wichtige aerodynamische Funktionen: Es transportiert das Gras wie ein Propeller in den Fankorb. Man kann diesen Sog bei vielen Rasennähern auch nutzen, um im Herbst z.B. Laub aufzusaugen. Eine weniger bekannte und fast ausgestorbene Mähtechnik ist die des Spindelrasenmähers. Hierbei rotiert eine Walze, wie man sie von alten Hand-Mähern kennt und sichelt das Gras nicht ab, sondern schneidet es nach dem Scheren-Prinzip schonend. Ein weiteres Merkmal ist, das Sie meist eine Rolle besitzen, die das Gras in Fahrtrichtung legt. So entstehen die bekannten Rasenmuster. Bei Rasenmähern mit rotierendem Sichelmesser ist hierfür meist eine zusätzlich angebrachte Walze erfoderlich. Ein weiterer Vorteil von Spindelmähern ist auch, das das Gras sehr tief geschnitten werden kann. Dieser Vorteil macht sich jedoch allenfalls bei sehr niedrigem und dichten Golfrasen bemerkbar.

Manuelles Mähen oder automatisches Mähen per Roboter?

Klassicherweise läuft man hinter seinem Rasenmäher her. Dies ist eine besinnliche Tätigkeit und viele Gartenbesitzer mögen das. Ist es doch fast so meditativ wie Angeln - wäre da nicht der Lärm ;-). Die zweite Methode ist, dass man sich auf seinen Rasenmäher setzt. Ein Aufsitz-Rasenmäher oder Rasentraktor bringt Fahrspaß - und er ist als Arbeitsmaschine zu weit mehr zu gebrauchen, als zum bloßen Rasenmähen. Sie können ihn im Winter z.B. zum Schneeräumen einsetzen. Wem das alles jedoch nicht zusagt und wer einfach nur einen gemähten rasen haben möchte, der kann sich den Rasen mähen lassen. Nämlich von einem Rasenroboter. Zu Preisen ab 1000 Euro sind seit einigen Jahren entsprechende Geräte am Markt. Die Technik ist weitgehend ausgreift und sorgt für einen stets perfekt gemähten Rasen. Wer nicht selbst rasen mähen mag und die Kosten nicht scheut, für den ist ein Rasenmäher-Robter eine echte Alternative .

Fazit

Alles in allem ist festzuhalten: Ein Rasenmäher ist im allgemeinen ein Anschaffung für weit über 10 Jahre. Es ist nicht damit getan, dass er die nächsten 2 Jahr seinen Dienst tut - sondern Sie benötigen darüber hinaus auch noch Wartung und Ersatzteil-Sicherheit. Bei einem Benzinmäher sind Sie in jedem Fall mit dem Kauf bei einer Rasenmäher Fach-Werkstatt gut beraten. Bei Akku-Mähern müssen Sie darauf achten, dass Sie auch noch in einigen Jahren passende Akku-Packs nachkaufen können.  Mit einem Mäher einer bekannten Marke sind Sie hier eher auf der sicheren Seite, als mit einem No-Name Produkt.

 

 

 


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Rasen erneuern

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Rasenpflege - Rasenerneuerung

Geschrieben von: Sabrina

Wenn ein Rasen durch Krankheiten etc. nicht mehr richtig wächst, wenn Stellen durch die Hitze verbrannt sind, dann sollte eine Rasenerneuerung vorgenommen werden. Auch nach einigen Jahren ist es ratsam einen Rasen zu erneuern.

Eine Erneuerung erfordert nicht ganz so viel Arbeit wie eine Rasenneuanlage. Denn so kann sich der Rasen wieder regenerieren und man hat auch in den nächsten Jahren eine schöne und dichte Rasenfläche.. Die Regenerierung eines Rasen dauert in der Regel 2 Monate. Da die Wachstumsphase im Frühjahr am besten ist, sollte die Erneuerung Mitte März Anfang April vorgenommen werden. So verringert sich die Regenerierungsphase.

Und so funktioniert´s: Der klassische Weg...
1.
Der Rasen sollte erstmal gemäht werden. Die Schnitthöhe sollte beim Rasenmäher sehr tief eingestellt sein, so das der Rasen tief geschnitten wird. Das Schnittgut sollte sofort nach dem rasenmähen von der Rasenfläche eingesammelt werden.
2. Dann wird die Rasenfläche bzw. die betroffenen Stellen mit dem Vertikutierer bearbeitet.  Am besten man vertikutiert die Fläche zweimal im rechten Winkel abwechselnd, um Unkraut und Rasenfilz das sich im Laufe der Jahre gebildet hat zu entfernen.
3. Nach dem vertikutieren wird die Rasenfläche gedüngt und das Saatgut verstreut. Bei einer Teilerneuerung empfiehlt sich eine spezielle Nachsaat, die viel schneller wächst als die herkömmliche Rasensaat. Mit einem Streuwagen lässt sich das Saatgut einfacher und gleichmäßiger verteilen.
4. Anschließend wird die Aussaat mit einer dünnen Schicht Erde abgedeckt. Diese Erdschicht muss 2 – 2 ½ Wochen gut bewässert werden. Die keimende Halme lässt man auf 8 bis 9 cm wachsen.
5. Bei erreichter Höhe wird der Rasen auf ca. 4 bis 5 cm abgemäht.
6. Nach dem mähen sollte die Fläche ein weiteres Mal gedüngt werden.

Die Rasenfläche sollte regelmäßig bewässert werden und häufiger zurückgeschnitten werden. So kann der neue Rasen schnell nachwachsen und man erhält nach 6 – 7 Wochen einen schönen und dichten Rasen.

 

 

 

 

 

 


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