Vom richtigen Schnitt der Strauchlianen
Geschrieben von: Sabrina
Rankende oder kletternde Ziergehölze benötigen in der Regel keinen regelmäßigen Schnitt. Erst wenn der wuchs überhand nimmt, tritt die Schere in Aktion. Lianen, wie Schlingenknöterich und Geißblatt, die keinen Stamm bilden, können auch stark zurück genommen werden.
Sogar ein Schnitt bis kurz über dem Boden ist möglich, da sie sofort wieder meterlange Triebe bilden. Bei selbsthaftenden Klimmern wie Efeu und wilden Wein genügt das Abschneiden der Spitzen- und Seitentriebe, damit das Wachstum nicht zu üppig wird.
Von den stammbildenden Lianen, die erst am älteren Holz blühen, wie beispielsweise Glyzinen und Baumwürger/Celastrus, wird einfach die Spitze abgeschnitten. Nichts zu suchen hat dagegen die Schere am Seitenholz der Glyzinen, weil sich dort die Blütenknospen bilden; erst nach der Blüte wird dieses Holz geschnitten.
Alle Schnittmaßnahmen sollten erst nach dem Winter durchgeführt werden. Allerdings können Sie ohne Schaden für die Pflanzen im Sommer auf 2-3 Blütenknospen (=Augen) einkürzen.
Tags: lianen schnitt glyzinen blütenknospen Ziergehölz Efeu Geißblatt Schlingenknöterich
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