Herbstanpflanzung
Geschrieben von: Irene
Irene kennt sich aus: Blumen und Floristik Tipps - Grabpflege
Wenn der Sommer einfach nicht mehr so richtig will, sollten wir uns einfach einen schönen, farbenfrohen Herbst machen, was ja auch seine Vorzüge hat.
Damit Farben und Formen richtig zur Geltung kommen empfiehlt es sich die abgeblühten und angeschlagenen Sommerblumen und Stauden jetzt herauszunehmen oder abzuschneiden, um Platz für Neues zu schaffen.
Im Gegensatz zur Sommeranpflanzung kann jetzt enger gepflanzt werden.
Düngen ist über den Winter hinweg nicht erforderlich, weil bei Kälte die Nährstoffaufnahme nur sehr eingeschränkt stattfindet kann bzw. benötigt wird.
Herbstzeit ist Erika Zeit
Bis zu den ersten starken Frösten blühen Chrysanthemen und Alpenveilchen sehr üppig.
Sie sind allerdings nicht winterhart. Deshalb sollte man sie mit winterharten Pflanzen wir Erica gracilis oder Calluna vulgaris gemischt anpflanzen. Grünpflanzen und Gräser lockern die Anpflanzung auf. Wurzeln, schöne Steine oder Kürbisse als Dekorationsmittel geben der Anpflanzung noch einen kleinen Schliff und machen den kleinen Unterschied.
Bitte bei jeder Anpflanzung auf ausreichend Erde achten. Es gibt nichts unschöneres, als wenn die Pflanzen in der Tiefe des Grabes versinken. Außerdem lässt sich Erde auch gut als Dekoration mitverarbeiten. Es gibt dem Grab ein gewisse Ruhe und lässt Pflanzen und Gruppierungen schöner wirken. Im Herbst empfiehlt es sich Graberde, welche eine dunklere Färbung hat, zu benützen.
Vorbereitungen für das Frühjahr sollten jetzt auch schon getroffen werden.
Stecken Sie Blumenzwiebel wie niedrige Tulpen, Narzissen in vielen Farben und Grössen, Anemonen, Krokusse oder Schneeglöckchen. Als erste Frühjahrsboten sind diese sehr beliebt und erfreuen unser Auge nach einem farbenarmen und tristen Winter.







