Der jährliche Rückschnitt der Rosen
Geschrieben von: Sabrina

Der Rückschnitt alteingesessener Rosen erfolgt grundsätzlich im Frühjahr, wenn kein starker Frost mehr zu erwarten ist. Im Herbst werden nur abgeblühte und geknickte Triebe oder Zweige entfernt.
Grundsätzlich gilt: Schwache Triebe tiefer zurückschneiden als starke. Nach dieser Regel empfiehlt es sich bei allen schwachwachsenden Beet- und Edelrosen ein tiefer Schnitt auf etwa 3-4 Augen oder, anders ausgedrückt, auf 10-15 cm.
Gartenfreunde, die gerne und viel Sträuße von ihren Edelrosen schneiden, sollten auch die starkwachsenden Sorten genauso tief zurücknehmen. Die Pflanzen werden dann größer und blühen reicher.
An mittelstark wachsenden Busch- und Beetrosen bleiben sonst 6-8 Augen stehenm, bei starkwachsenden sogar noch ein paar mehr; das entspricht etwa einer Höhe von 15-25 cm über dem Boden. Alle paar Jahre sollten Sie einen Verjüngungsschnitt einplanen. Dabei wird die Schere ziemlich tiefangesetzt, wobei es keine Rolle spielt, ob an diesem alten Holz noch ein "Auge" zu sehen ist.
Trockene, alte, sich kreuzende und nach innen wachsende Triebe bis zur Veredelungsstelle zurückschneiden. Zierstrauchrosen und Parkrosen brauchen sie nur auszulichten. Dabei schneiden Sie

von allzu dicht gewordenen Büschen die Triebe heraus, die älter als drei oder vier Jahre sind.
Tags: zurückschneiden schnitt schneiden rose
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