Stecklingsvermehrung
Geschrieben von: Sabrina
Erste Voraussetzung für das Gelingen ist ein scharfes, sauberes Gärtnermesser, mit dem die Stecklinge durch einen möglichst lang geführten Schnitt unter einem Blattknoten ohne Quetschungen von der Mutterpflanze abgetrennt werden.
Der Steckling darf nie zu lang, aber auch nicht zu kurz sein und sollte mindestens 2-3 Blattpaare besitzen.
Pflanzentöpfe füllen Sie zur Hälfte mit leichter Erde, darauf kommt eine Mischung aus Torf und Sand. Vor dem Stecken bohren Sie mit einem kleinen Hölzchen ein Loch in die Erde, damit der Steckling unverletzt in das Vermehrungsbeet gelangt und fest steht.
Wenn Sie die jungen Pflanzen dicht zusammensetzen, wird die Standfestigkeit noch erhöht. So können Sie sicher sein, dass Ihre Stecklinge problemlos angehen.
Über Erfolg und Misserfolg der Stecklingsvermehrung in diesen Pflanzenkinderstuben entscheidet nicht zuletzt die richtige Pflege: Sonnenschutz durch Überdecken mit Papier, Anfeuchten (nicht Gießen) der Stecklinge mit einem feindüsigen Sprühgerät und Luftverbesserung durch tägliches Anheben der Glas- und Folienglocken.
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