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Das Grillvergnügen - Kugelgrill

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Lifestyle - Grillen

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Das Grillvergnügen - Kugelgrill 5 User geben 4.8 (von 5 möglichen Punkten)



 

Bereits seit dem Jahr 1952 kommen wir in den Genuss von Kugelgrills. George Stephen der in Chicago lebte und in der Weber Brother Metal Works (Betrieb seines Vaters) arbeitete, erfand damals den ersten Kugelgrill der Geschichte.

Das Prinzip und der Aufbau sind prinzipiell bei fast allen Modellen gleich. Der Kugelgrill besteht aus zwei fast gleich großen Kugelhälften, wobei in der unteren der Kohlenrost und das Brennmaterial liegt. Somit ist gewährleistet das das Brennmaterial nicht direkt am Boden der Halbkugel liegt und dadurch besser brennt.

Die Kohlen oder die Briketts bekommen durch das Belüftungssystem (Öffnungsschlitze die mittels einer Drehvorrichtung individuell geöffnet und geschlossen werden können) von unten mehr Sauerstoff und erzeugen so schneller eine lange und beständige Hitze. Darüber liegt der meist nicht höhenverstellbare Edelstahlrost.

Die obere, abnehmbare Kugelhälfte besitzt einen Griff, Lüftungslöcher und bei manchen Modellen noch ein serienmäßiges Deckel-Thermometer. Einen sicheren Stand bekommt der Grill durch die drei Standbeine, wovon meist zwei mit Rädern versehen sind. Dadurch ist gewährleistet, dass die recht massiv gefertigten Geräte, einfacher im Garten zu platzieren sind und auf jedem Untergrund wackelfrei stehen.

 

Eine der beliebtesten Grillarten die mit dem Kugelgrill ausgeübt werden, ist das indirekte Grillen. Das Grillgut liegt hier nicht direkt über der heißen Kohle, sondern die Hitze wird von allen Seiten an das Fleisch abgegeben. Direkt unter dem Gargut liegt eine Schale (meist aus Alu oder Edelstahl), die mit Wasser gefüllt ist und herabtropfendes Fett auffängt.

Durch diese Methode herrscht in der Kugel eine immense Luftfeuchtigkeit und das Fleisch wird noch zarter und saftiger. Man kann natürlich auch andere Flüssigkeiten wie Bier oder Wein in die Auffangschale geben, um damit den Geschmack verbessern zu können.

Die Kohlen/Briketts werden hierbei um die Schale platziert, manche Modelle haben dafür auch eigens konstruierte Kohlenschalen oder Trenneisen. Diese sollen helfen, den Kohlenrost leichter aufteilen zu können. Lüftungsschlitze im unteren Teil des Kugel-Grills saugen frische, sauerstoffreiche Luft an, die von den Kohlen zur Erhaltung der Glut benötigt wird. Die erhitzte Luft im Grill entweicht durch die oberen Lüftungslöcher und so entsteht Situation wie in einem Umluftbackofen. Die Hitze verteilt sich somit gleichmäßig im Garraum.

 

Da die Kugelgrills natürlich nicht aus transparenten Materialen gefertigt sind, verschließt sich für jeden Griller der Blick auf das darin enthaltene Grillgut. Um nicht ständig die Haube öffnen zu müssen, was durch das Entweichen der Hitze wiederum eine Verlängerung der Garzeit nach sich zieht, kann man sich praktischer Hilfsmittel wie Funk-Grillthermometern bedienen.

Dadurch haben Sie volle Kontrolle über die Kerntemperatur des leckeren Bratens und können ihn punktgenau garen. Was Sie sich jetzt sicher fragen ist: Und wo bleibt der Rauchgeschmack bei der ganzen Dämperrei? Keine Sorge! Sollten Sie zusätzlich noch mehr Rauchgeschmack wünschen, können leicht gewässerte Wood Chips (Holz-Chips) auf die Kohlen gelegt werden. Diese geben dann je nach Holzart ihre charakteristischen Geschmacksstoffe an das Fleisch ab.  Natürlich kann man aber auch wunderbar mit allen Modellen direkt grillen. 

 

Kugelgrills kann man in mehreren Größen auf dem Markt erwerben. Der Durchmesser der Modelle schwankt zwischen 30 cm und fast einem Meter. Beim Kauf sollte dies das wichtigste Kriterium für Sie sein. Bei vermehrten, direkten Grillen reicht für die meisten schon eine Variante mit 30 cm Durchmesser völlig aus. Ein Durchmesser von 47 und 57 Zentimeter erscheint jedoch den meisten zuerst als viel zu groß. Auch sollte man bedenken, dass bei einem größeren Durchmesser die Höhe der Haube ebenso ansteigt. Auf den meisten 47er-Kugelgrills kann man leider kein Beer-Butt-Chicken (stehend in einem entsprechenden Halter) auf dem Grillrost zubereiten. Hier muss auf den unteren Kohlerost ausweichen was den Grillprozess wesentlich erschwert. Ferner sollte man bedenken, dass beim indirekten Grillen nicht die gesamte Fläche des Grillrostes zur Verfügung steht. Direkt über den Kohlen liegt bei dieser Variante ja kein Fleisch.

Wollen Sie Allround-Griller sein dann sollten Sie beim Kauf doch mindestens eine 57er- Version in Betracht ziehen. Das erspart einem hinterher viele frustreiche Momente und man kann auch mal für eine größere Anzahl von Personen grillen.

 

In diesem Sinne: „(S)teak it easy“

 



 


Tags:  Kugelgrill Grillen indirektes Grillen direktes Grillen
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Quelle: http://www.rasenpflege.de/haus_und_garten/grillen/200-das-grillvergnuegen-kugelgrill.html

Kugelgrill, Grillen, indirektes Grillen, direktes Grillen
Zusammenfassung der Seite "Das Grillvergnügen - Kugelgrill": Was ist ein Kugelgrill und welche Grillarten passen zu ihm (Kugelgrill, Grillen, indirektes Grillen, direktes Grillen)

IRMS http://www.rasenpflege.de/haus_und_garten/grillen/200-das-grillvergnuegen-kugelgrill.html