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Rasentraktor, Rasenmäher und Garten-Roboter

 

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Beratung Rasenmäher: Welcher ist der Richtige für mich und meinen Garten?

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Garten - Mähtechnik und Pflege

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-Etwa alle 15 Jahre steht der Kauf eines neuen Rasenmähers an-

Der Kauf will also wohl überlegt sein. Hat man doch die nächsten 15 Jahre seine Freude oder Ärger damit. Doch wer sich alle paar Jahrzehnte einen neuen Rasenmäher anschafft, steht meist vor der Qual der Wahl. Es scheint beinahe mehr Mäher-Typen am Markt zu gehen, als überhaupt Rasenmäher verkauft werden. Dutzende Hersteller mit dutzenden Modellen. Was brauche ich wirklich? Gut, der Mäher soll den Rasen halt mähen! Aber hier beginnen schon die Fragen.

 

Wie groß ist meine Rasenfläche?

Es gibt i.d.R. Rasenmäher zwischen 30 bis 60 cm Schnittbreite. Damit lassen sich, in einem vertretbaren Zeitaufwand Grundstück bis 2000 qm Mähen. Bei 2000 qm ist der Zeitaufwand jedoch schon relativ hoch und man sollte sich vielleicht doch über die Anschaffung eines Rasentraktors bzw. Aufsitzmähers Gedanken machen. Je breiter das Mähwerk ist, desto schneller geht es natürlich. Folgende Mähzeiten kann man, ausgehend von einer 100 qm Fläche, bei unterschiedlich breiten Mähwerken hochrechnen:

Die oben genannten Schnittbreiten sind die am häufigsten anzutreffenden Mähwerks- bzw. Messerlängen. Grundsätzlich kann man aber festhalten - je größer Ihr Rasen also ist, desto größer sollte das Mähwerk sein. Bei 2000 qm Fläche auf jeden Fall über 50 cm! Darüber hinaus ist ein Rasentraktor (also ein Mäher mit zwei Messern) durchaus sinnvoll.

Die Entscheidung ist hier, wie überall, aber natürlich eine Geschmackssache. Auch bei 1500 qm verbringt man mit einem Rasentraktor erheblich weniger Zeit mit Mäharbeiten als wie mit dem Antriebs- oder Schieberasenmäher. Selbst wenn man keine 2000 qm hat - sind wir mal ehrlich: Rasentraktor fahren macht Spaß und spart zudem Zeit.

"Mann" hat sein Profi-Gerät gefunden und der Junior mäht freiwillig den Rasen. Auch "Frau" sieht auf dem Rasentraktor erheblich eleganter aus, als schiebend den Mäher spazieren zu führen...

 

Heckauswurf, Seitenauswurf, Mulcher?

Dies ist die Glaubensfragen aller Fragen: Sammelt man das Gras ein und entsorgt es über den Kompost oder mulcht man es? In der Regel mäht man per Heckauswurf. Das Schnittgut wird dabei in einem Fangsack gesammelt und muss anschließend entsorgt werden. Da bei sehr großen Flächen der Fangkorb öfters voll wird, bietet sich hier auch ein Seitenauswurf-Mäher ohne Fangkorb an, bei dem man anschließend das Schnittgut in einem Arbeitsgang manuell einsammelt. Dies geht selbstverständlich auch bei einem Heckauswurf-Mäher, mit ausgehängtem Fangkorb. Dieser sollte aber über einen Deflektor verfügen, sodass das Gras nicht wild umhergewirbelt, sondern in einer schönen Linie abgelegt wird.

Das manuelle Einsammeln ist in jedem Fall nötig, da das Schnittgut nur schlecht verrottet und den darunter liegenden Rasen "töten" würde. Wer jedoch das gemähte Gras als ökologischen Dünger wiederverwenden möchte, sollte hier unbedingt auf einen Mulcher bzw. Mulch-Mäher zurückgreifen. Er wirft das Gras nicht einfach nur aus, sondern zerstückelt es in feinste Schnittteile (Mulch) und führt es dem Rasen als Nährstoff wieder zu. Viele Rasenmäher mit Heck- oder Seitenauswurf besitzen eine optionale Mulchfunktion bzw. ein Mulch-Kit. Hierauf sollten Sie vor dem Kauf evtl. achten!

 

Welche Motorisierung – und warum ein Antrieb?

 

Elektro - Grundsätzlich gibt es Rasenmäher mit Benzin- und Elektro-Antrieb. Seit einigen Jahren auch Akku-Rasenmäher. Reine Elektromäher ohne Akku sind extrem günstig - sie eigenen sich aber nur für sehr kleine Rasenflächen, da sie kabelgebunden sind. Das unhandliche Kabel ist für die meisten Benutzer dann auch das entscheidende Kriterium von einem Elektromäher abzusehen. Man ist in seiner Bewegungsfreiheit einfach eingeschränkt und man sollte es natürlich in jedem Fall vermeiden mit den Mähmessern über das Kabel zu fahren. Anders als bei z.B. Staubsaugern könnte das unschöne Folgen haben. Aufgrund des geringen Aktionsradius von Elektro-Mähern sind diese auch nur sehr klein ausgelegt. Uns sind derzeit keine Elektromäher mit 50 cm Schnittbreite und mehr bekannt.

 

Benziner - Der Klassiker ist immer noch der Benzinrasenmäher. Hierzu muss man nicht viel sagen - jeder kennt und hört ihn. Man kommt, ohne Kabel, auch in die hintersten Winkel des Gartens und ist stets mobil. Da er aber –wie schon erwähnt- nicht sehr leise ist, sollte man sich deshalb genau überlegen, wann man mähen will. Zur Mittagszeit oder Abendstunde muss auf die Ruhezeiten Acht genommen werden. Nicht nur weil man sich mit dem Lärm, keine Freund oder nette Nachbarn macht. Es gibt auch Bestimmungen, die diese Lärm-Emissionen zu bestimmten Tageszeiten verbieten (siehe hier).

Darüber hinaus  benötigt man beim Benzinmäher einiges an Wartung (ggf. Ölwechsel, Luftfilter-Wechsel, etc). Deshalb ist man auch gut beraten, ihn bei einer Fachwerkstatt zu kaufen. Beim Discounter bekommen Sie kaum Wartungsdienstleistungen... schon gar nicht nach 10 Jahren. Uns ist zumindest kein Discounter bekannt, der Ihnen derartiges anbietet.

Es gibt Benzinmäher mit einem sogenannten Radantrieb und ohne. Der Radantrieb ist mitunter dann auch eines der wesentlichen Vorteile eines Benzin-Mähers. Er  macht sich vor allem in unebenem Gelände bemerkbar. Denn das ist sein Mittue, wo er seinen Sinn zur Schau stellen kann. Darüber hinaus gibt es manche Benzinrasenmäher mit einem Elektrostart zu kaufen. Dies ist zwar ein relativ seltenes Feature, das Anlassen per Knopfdruck erspart einem jedoch das teilweise lästige Ankurbeln per Seilzug.

 

Akku - Neu auf dem Markt sind seit einigen Jahren Akku-Rasenmäher. Der Akkumäher verbindet die Vorteile des Elektromähers (leise, wartungsarm und abgasfrei), mit den Vorteilen des Benzin-Rasenmähers (nicht kabelgebunden). Nachteil der neuen Mäher ist, dass sie mit einer Akkuladung kaum mehr als 400 qm schaffen. Wer größere Flächen mäht benötigt in jedem Fall einen zweiten oder dritten Akku-Pack, wenn er nicht warten möchte, bis der "verbrauchte" Akku wieder geladen ist. Die Lithium-Ionen-Akkus sind jedoch recht teuer. Dies ist auch der Grund, weshalb diese Mäher, anders als Ihre Elektro- Verwandten, im oberen Preissegment angesiedelt sind. Man geht bei normalen Lithium-Ionen-Akkus von maximal 1000 Ladezyklen aus, bevor die Kapazität und Leistung nachlassen.  Bei 50-mal Mähen im Jahr entspräche dies jedoch einer Lebensdauer von stattlichen 20 Jahren.

 

Wie möchte ich meinen Rasen geschnitten haben – englisch oder doch amerikanisch?

Das rotierende Messer hat sich als verbreitetste Mähtechnik bei Rasenmähern durchgesetzt. Fast alle Rasenmäher arbeiten so. Das Messer hat hierbei auch wichtige aerodynamische Funktionen: Es transportiert das Gras wie ein Propeller in den Fangkorb. Man kann diesen Sog bei vielen Rasenmähern auch nutzen, um im Herbst z.B. Laub aufzusaugen. Dieser Effekt wird seit neustem mit zusätzlich, verbauten Lüftern verstärkt. Das soll dazu führen, dass die Grashalme vor dem Schnitt aufgestellt werden um einen gleichmäßigen Schnitt zu garantieren und das geschnittene Gras deutlich besser in den Fangkorb geleitet wird.

 

Eine weniger bekannte und fast ausgestorbene Mähtechnik ist die des Spindelmähers. Hierbei rotiert eine Walze, wie man sie von alten Hand-Mähern kennt. Diese sichelt das Gras nicht ab, sondern erfasst den Grashalm und schneidet ihn dann schonend, nach dem Scheren-Prinzip, ab. So entstehen die bekannten Rasenmuster, wie sie z.B. auf Fußball- oder Golfplätzen zu finden sind. Ein weiterer Vorteil von Spindelmähern ist auch, dass das Gras sehr tief geschnitten werden kann. Dieser Vorteil macht sich jedoch allenfalls bei sehr niedrigem und dichtem Rasen bemerkbar. Die feine englische Art des Rasens eben.

 

Wer liebt der schiebt? Oder doch die automatisierte Version – Mähroboter?

Klassischerweise läuft man hinter seinem Rasenmäher her. Dies ist eine besinnliche Tätigkeit und viele Gartenbesitzer mögen dies. Ist es doch fast so meditativ wie Angeln - wäre da nicht der Lärm ;-).

Die zweite Methode ist, dass man sich auf seinen Rasenmäher setzt. Ein Aufsitz-Rasenmäher, auch Rasentraktor genannt, bringt Fahrspaß - und er ist als Arbeitsmaschine zu weit mehr zu gebrauchen, als bloß zum Rasenmähen. Sie können ihn im Winter z.B. zum Schneeräumen oder zum Transport von Schnittgut oder Gartengeräten einsetzen.

Wem das alles jedoch nicht zusagt und wer einfach nur einen gemähten Rasen haben möchte, der kann sich den Rasen auch „mähen lassen“. Nämlich von einem Rasenroboter. Zu Preisen ab 870 Euro sind seit einigen Jahren entsprechende Geräte am Markt. Die Technik ist weitgehend ausgreift und sorgt für einen stets perfekt gemähten Rasen. Wer nicht selbst mähen mag und die Kosten nicht scheut, für den ist ein Rasenmäher-Roboter eine echte und bequeme Alternative.

 

Fazit:

Alles in allem ist festzuhalten: Ein Rasenmäher ist im Allgemeinen ein Anschaffung für weit über 10 Jahre. Es ist nicht damit getan, dass er die nächsten 2 Jahr seinen Dienst tut - sondern Sie benötigen darüber hinaus auch noch Wartung und Ersatzteil-Sicherheit.

Bei einem Benzinmäher sind Sie in jedem Fall mit dem Kauf bei einer Rasenmäher-Fach-Werkstatt gut beraten. Bei Akku-Mähern müssen Sie darauf achten, dass Sie auch noch in einigen Jahren passende Akku-Packs nachkaufen können.  Mit einem Mäher einer bekannten Marke sind Sie hier eher auf der sicheren Seite, als mit einem No-Name Produkt.

- Und haben Sie dann das passende gefunden, so steht Ihrem gepflegten Rasen nichts mehr im Wege -




 


Tags:  Kaufberatung Rasenmäher Elektro Akku Benzin Größe der Rasenfläche automatisiertes Mähen Mähroboter
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Quelle: http://www.rasenpflege.de/haus_und_garten/maehtechnik-und-pflege/186-beratung-rasenmaeher-welcher-ist-der-richtige-fuer-mich-und-meinen-garten.html

Kaufberatung, Rasenmäher, Elektro, Akku, Benzin, Größe der Rasenfläche, automatisiertes Mähen, Mähroboter
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