Bewässerung
Welche Pumpe für den Garten?
Geschrieben von: martin
Tiefbrunnen-Pumpe
Wer Wasser aus größerer Tiefe benötigt, dem wird der versierte Gartengeräte-Fachhändler den Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe empfehlen. Diese Pumpen sind besonders schlank gebaut, um auch in engen Brunnenrohren Wasser fördern können. Um in die entsprechenden Bohrlöcher zu passen, sind sie nicht dicker als 100 bis 150 mm, dafür aber deutlich länger gebaut. In den Tiefbrunnenpumpen arbeiten mehrere Pumpenlaufräder übereinander, die damit den hohen Druck aufbauen.
Gartenpumpen
Gartenpumpen arbeiten an der Oberfläche. Sie benötigen deshalb, um an das Wasser heranzukommen, einen Saugschlauch, der vakuumfest sein sollte, damit er sich bei dem durch die Pumpe erzeugten Unterdruck nicht zusammenziehen kann. Gartenpumpen müssen vor der Inbetriebnahme immer bis zum Überlauf mit Wasser gefüllt werden, damit sie arbeiten können. Bitte unbedingt vor Inbetriebnahme beachten. Ein Trockenlauf zerstört diese Wasserpumpe innerhalb kurzer Zeit. Ansonsten sind Gartenpumpen pflegeleicht. Vorteilhaft sind Modelle, die bereits einen integrierten Filter besitzen. Dieser schützt die Pumpe vor eindringenden Fremdkörpern und verhindert ein eventuelles Verschmutzen und als Folge Funktionsstörungen der Rasensprenger.
Tags: wasser garten pumpe gartenpumpen
gartenteich: Tauchpumpe vs. Tauchdruckpumpe
Die einfachen Tauchpumpen stehen – wie ihr Name schon sagt – im Wasser und saugen das Wasser meist direkt von unten in die Pumpe. Sie sind geeignet, Wasser aus Behältnissen oder einem Wasserreservoir zu entnehmen. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit zu befördern.
Zum automatischen Ein- und Abschalten sowie zum Schutz gegen das Trockenlaufen besitzen die meisten Tauchpumpen einen Schwimmerschalter. Der Schwimmer beinhaltet eine Schalteinheit und steigt und sinkt mit dem Wasserstand. Nach Erreichen einer Mindestwasserhöhe schaltet sich somit die Pumpe selbsttätig ab. Leider sind sie bauartbedingt nicht in der Lage, höhere Drücke, die zum Beispiel für den Betrieb eines Rasensprengers erforderlich sind, zu erzeugen.
Für solche Anwendungen eignen sich Tauchdruckpumpen. Sie haben zwar keine so großen Fördermengen, sind jedoch in der Lage, die zum Betrieb von Bewässerungssystemen erforderlichen Drücke aufzubringen. Sie sind in der Regel mit mehreren Laufrädern ausgestattet und erreichen auf diese Art und weise Drücke von bis zu 4 bar.
Damit ist auch der Betrieb mehrerer Garten-Sprenger gleichzeitig möglich. Bestückt man eine solche Pumpe mit einer elektronischen Schalteinheit, kann sie sogar zur automatischen Hauswasserversorgung eingesetzt werden. Im Vergleich zu einem Hauswasserwerk bzw. der Wasserpumpe läuft sie sehr viel leiser, da der Schall durch den Unterwassereinsatz deutlich gedämpft wird.
(Text mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift Motorist )
Tags: pumpe wasser garten tauchpumpen
Ihren Rasen "richtig" Wässern
Geschrieben von: Sabrina
Viel Sonne und Licht in den Sommermonaten schaden dem Rasen.
Wer trotz höheren Temperaturen einen kräftigen, satten grünen und dichten Rasen haben möchte, so ganz ohne Unkraut und Krankheiten, der sollte um dieses zu erreichen regelmäßig bewässern.
Der Rasen benötigt das Wasser nicht nur zum Schutz vor dem austrocknen, sondern er löst die im Boden enthaltene Nährstoffe und fördert diese dann in die Wurzeln.
Der Rasen muss nur dann bewässert werden, wenn es mehrere Tage nicht geregnet hat. Zu häufiges Wässern führt zu schwacher Wurzelbildung. Deshalb sollte in den Hauptwachszeiten und bei höheren Temperaturen ein bis zweimal die Woche gründlich bewässert werden. Dabei sollte die Fläche bis zu einer Tiefe von ca. 20 cm durchnässt sein.
Am besten bewässert man den Rasen in den Abendstunden, denn so können keine Verbrennungen mehr entstehen. Sollte dieses doch eintreffen, hilft nur noch das trockene und verbrannte Gras zu entfernen und neuen Rasen zu säen.
Liegt eine Fläche von Rasen im Schatten, muss an diesen Stellen seltener bewässert werden. Da der Verdunstungsgrad durch die fehlende Sonneneinstrahlung niedriger ist. Dieses gilt auch bei niedrigen Temperaturen.
Bewässern kann man mit Leitungswasser oder mit aufgefangenem Regenwasser. Aber immer nur mit einem feinen und weichen Strahl bewässern, um Gräser nicht zu verletzen.
Natürlich kann man einen Gartenschlauch in die Hand nehmen und mit einem feinen Strahl den Rasen sprengen. Aber die „Profis“ unter den (Hobby-) Gärtnern lassen die Rasenfläche automatisch beregnen. Hierfür schließt man einen „Rasensberegner“ an den Gartenschlauch und stellt ihn auf.
Mehr Informationen zum Thema richtige Bewässerung und Pflege von Rollrasen finden sie hier.
Tags: rasen bewässern wässern wasser Gartenschlauch






