gartenteich: Tauchpumpe vs. Tauchdruckpumpe
Die einfachen Tauchpumpen stehen – wie ihr Name schon sagt – im Wasser und saugen das Wasser meist direkt von unten in die Pumpe. Sie sind geeignet, Wasser aus Behältnissen oder einem Wasserreservoir zu entnehmen. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit zu befördern.
Zum automatischen Ein- und Abschalten sowie zum Schutz gegen das Trockenlaufen besitzen die meisten Tauchpumpen einen Schwimmerschalter. Der Schwimmer beinhaltet eine Schalteinheit und steigt und sinkt mit dem Wasserstand. Nach Erreichen einer Mindestwasserhöhe schaltet sich somit die Pumpe selbsttätig ab. Leider sind sie bauartbedingt nicht in der Lage, höhere Drücke, die zum Beispiel für den Betrieb eines Rasensprengers erforderlich sind, zu erzeugen.
Für solche Anwendungen eignen sich Tauchdruckpumpen. Sie haben zwar keine so großen Fördermengen, sind jedoch in der Lage, die zum Betrieb von Bewässerungssystemen erforderlichen Drücke aufzubringen. Sie sind in der Regel mit mehreren Laufrädern ausgestattet und erreichen auf diese Art und weise Drücke von bis zu 4 bar.
Damit ist auch der Betrieb mehrerer Garten-Sprenger gleichzeitig möglich. Bestückt man eine solche Pumpe mit einer elektronischen Schalteinheit, kann sie sogar zur automatischen Hauswasserversorgung eingesetzt werden. Im Vergleich zu einem Hauswasserwerk bzw. der Wasserpumpe läuft sie sehr viel leiser, da der Schall durch den Unterwassereinsatz deutlich gedämpft wird.
(Text mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift Motorist )
Tags: pumpe wasser garten tauchpumpen
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